Android Sicherheit: Die Fakten und Maßnahmen

Sicherheit in der digitalen Welt ist genauso wichtig, wie in der realen. Die persönlichen und geschäftlichen Daten, die auf dem Handy bewahrt werden, soll man unbedingt sicher halten. Sicherheit des Android Smartphones ist nicht nur die Sache des Herstellers, sondern auch des Nutzers. Was macht Google im Bereich der Android Sicherheit und was kann der Endkunde machen, um die Daten zu schützen – das sind die Themen, die wir heute behandeln werden.

Google: Android Sicherheit was wird da gemacht

Der Inhaber des Android-Betriebssystems, Google, schenkt sehr viel Aufmerksamkeit der Sicherheit des OS. Das Unternehmen veröffentlicht regelmäßig Updates im Bereich der OS Sicherheit. Im April dieses Jahres haben die Android-Nutzer eine neue Aktualisierung bekommen, die über 100 Sicherheitslücken bedecken und das Betriebssystem sicherer machen soll, aber Nexus, das Produkt von Google, steht, wie immer, der erste an der Reihe.

Google ist ein Gigant der IT-Welt und arbeitet mit mehreren Smartphone-Herstellern, die das Android-System betreiben, zusammen. Es geht nicht nur um den Bereich der Sicherheit. Alle Android-Updates, die Google veröffentlicht, sollen auf allen Geräten funktionieren. Aber es gibt auch einige Probleme in dieser Kooperation.

Das erste Problem liegt darin, dass die Hersteller die Aktualisierungen sehr oft mit Verspätung bekommen. Auf wenn die Update-Daten erhalten werden, soll der Hersteller sie der Versionen der OS anpassen und danach integrieren. Das nimmt ziemlich viel Zeit in Anspruch und kann als eine große Sicherheitslücke des ganzen Systems bezeichnet werden.

Das zweite Problem ist die Tatsache, dass über 700 Millionen Android-Gerät gar keine Sicherheit-Updates bekommen, so die offiziellen Daten von Google. Wie ober schon erwähnt wurde, bekommt Nexus alle Aktualisierungen als erster, dann kommen die Top-Handys von Samsung, Motorola und Sony. Die anderen bleiben oft außenbords.

Das dritte Problem – nicht alle Android-Smartphones haben die aktuellste OS-Version. Das ist die Lücke des Herstellers. Nicht alle Handys derselben Linie bekommen die Updates des Betriebssystems, weil sie technisch nicht angepasst sind. Der Hersteller, z. B. Xiaomi, veröffentlicht ein Smartphone mit der in der Zeit letzten OS-Version. Nach einem halben Jahr, erscheint ein neues Gadget derselben Modellreihe und genau dieses Gerät bekommt dann die Updates. Das erste Modell der Reihe ist technisch nicht mehr relevant und kann nicht aktualisiert werden.

Als Fazit kann man sagen, dass die Nutzer der Top-Handys können erleichtert aufatmen, weil sie höchstwahrscheinlich alle Android-Sicherheit-Updates bekommen werden.

Handy-Nutzer: Was kann er selbst machen

Die Smartphones bewahren viel mehr persönlicher Daten, als sogar Laptops. Zu persönlichen bzw. privaten Daten gehören nicht nur Kontakte und Chatverläufe in Messengern, wie z. B. WhatsApp, sondern auch Fotos und Videos, Notizen, E-Mails usw. Diese Daten sollen unbedingt vor Viren und Dritten geschützt werden.

Immer mehr Daten werden heute im Cloud aufbewahrt. Damit ist gemeint, dass jeder Android-Nutzer die Daten von seinem Handy in die „Wolke“ ausladen und dort mit einem Passwort verschlüsseln kann. Das Android-Smartphone kann regelmäßig eine Backup-Datei erstellen und sie automatisch in die Cloud schicken und das Gerät auf diese Weise schützen.

Der Nutzer kann selbst ziemlich viel im Bereich der Android Sicherheit machen. Jedes Smartphone hat Funktionen der Basissicherheit. Zu solchen gehören PIN-Codes, die man beim Unlocken eingeben soll und die Fingerprint-Funktion, die heute sehr verbreitet ist. Diese Funktionen der Basissicherheit können das Smartphone vor physischen Zugriff der Dritten zu Personaldaten schützen.

Antiviren und Anti-Spy-Software können das Gadget vom Innen sichern. In dem Google Play Store gibt es eine ziemlich große Auswahl an Antiviren, die man kostenlos herunterladen kann.

Die Top-10 Apps für Android Sicherheit, so AV-Test (Mai 2017):

  • AhnLab V3 Mobile Security 3.1
  • Alibaba Mobile Security 5.2
  • Antiy AVL 2.5
  • Avast Mobile Security 6.1
  • Avira Antivirus Security 4.8
  • Bitdefender Mobile Security 3.2
  • Cheetah Mobile CM Security 3.3
  • ESET Mobile Security & Antivirus 3.5
  • G Data Internet Security 26.0
  • Ikarus mobile.security 1.7

Die Antiviren können das System scannen und Viren oder potenziell schädliche Daten finden, blockieren und von dem Handy entfernen. Die Apps unterstützen die Android Sicherheit auch wenn man im Internet surft. Wird eine unsichere Website besucht – bekommt man eine Warnung.

Die Sicherheit des Betriebssystems liegt auf den Schultern nicht nur des Herstellers, sondern ist auch die Sache des Nutzers. Hat man kein Sicherheit-Update bekommen, soll man selbst das Handy mit PIN-Codes und Antiviren schützen.

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